Beachvolleyball A- Cup in Fürstenfeld

A-Cup Fürstenfeld

Die Oststeiermark als trockenster Platz Österreichs

Am vergangenen Wochenende stand mit dem Intersport XL A-Cup in Fürstenfeld die erste gemeinsame Station für Damen und Herren auf dem Programm. Nach einem anstrengenden Arbeitstag machte ich mich also am Freitag auf den Weg in den Südosten Österreichs um am Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison wieder Sand zwischen den Zehen zu spüren.

Nach dem Check- In im neuen und wirklich komfortablen Jugendgästehaus von Fürstenfeld ging es erst mal in die Stadt um den Centercourt vorweg zu inspizieren und um andereseits die Zeit bis zur Anreise meiner Kollegin Nina zu überbrücken, die aus Innsbruck kommend den weit längeren Anfahrtsweg hatte.

Samstag am Centercourt

Nach dem mitternächtlichen Wiedersehen hieß es dann aber schnell schlafen gehen, schließlich war Samstag 08:00 Uhr am Centercourt als Treffpunkt vereinbartworden. Dort warteten mit Andrea Lippe und Tommy Moser auch schon meine zwei anderen Kollegen.

Nach Überprüfung des Centercourts mit über 300 Sitzplätzen und einer Großzügigen VIP- Area, einer überdachten Bühne und vielen Sponsorständen rundherum, begannen pünktlich um 09:00 Uhr die ersten Spiele. Während Andrea und Tommy am Vormittag auf den Side- Courts im größten Freibad Europas zum Einsatz kamen, übernahmen Nina und ich die Leitung der Spiele auf dem Centercourt, der sich langsam aber sicher mit immer mehr Zuschauern füllte. Zu Mittag stießen dann auch unsere Kollegen wieder zu uns und von da an wurden die Spiele abwechselnd geleitet, entsprechend der Auschreibung (DIE große Neuerung in diesem Jahr!) aber immer von 2 Schiris gemeinsam.

Da der Veranstalter neben den A-Cups auch noch andere Turniere veranstaltet war für uns im Stadtzentrum um 18:00 Uhr erst mal Schluß und wir begaben uns zu den Sidecourts ins Freibad um dort noch die Spiele der letzten Runde zu leiten.Kurz nach 19:30 uhr war auch hier Schluss und nach einer heißen Dusche und dem Sprung in die Klamotten ging es zum gemeinsamen Abendessen in eine Fürstenfelder Pizzeria wo außer Conny Rimser auch Lisi Klopf und Gabi Pemmer auf uns warteten. Nachdem sich die Spielerinnen kurz nach dem Essen verabschiedet hatten, gingen wir am Heimweg noch in ein kleines Lokal um unsere abendliche Nachbesprechung zu halten und die Einsatzpläne für den nächsten Morgen zu besprechen.

Sonntags ist Finale

Der Sonntag morgen begann mit Regen und wolkenverhangenem Himmel doch schon beim Frühstück meinte Andrea, dass wir heute bestimmt trocken bleiben würden. Sie sollte recht behalten.

Kaum begannen die Spiele (für Nina und mich am Sidecourt im Freibad), hörte der Regen auf und auch die Temperaturen kletterten langsam aber sicher in Richtung der 20° C Marke.nach dem ersten Spiel im Bad ging es für mich zurück auf den Stadtplatz wo nach einem weiteren Damen- Match das erste Halbfinale auf dem Programm stand: Xandi Huber und Robin Seidl setzten sich gegen Eglseer/ Koraimann in zwei Sätzen durch und standen somit als erstes Herren- Team im Finale.

Zum Abschluss des Wochenendes leitete ich gemeinsam mit Nina Hobi das Finale der Damen zwischen Conny Rimser/ Kerstin Pichler und einem jungen Team aus der Slowakei. Nach dem Gewinn des ersten Satzes durch die heuer neu formierten Österreicherinnen gewannen die Gäste den zweiten Satz ganz klar und behielten auch im Entscheidungsdurchgang die Oberhand.

Während ich mich auf meine Abreise vorbereitete, pfiffen Tommy und Andrea das Finalspiel der Herren in dem sich Huber/ Seidl gegen Streitfellner/Traxler, die österreichischen Meister von 2008 durchsetzten.

 

Abschließend gesehen muss man sagen, dass Fürstenfeld auch in diesem Jahr eine wirklich gelungene Veranstaltung war und den Organisatoren großes Lob für die Durchführung gebührt.

Aktualisiert (Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 07:21 Uhr)

 
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Tobias Triffterer